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Welche Adresse hat die Lok?

Entschlüsseln des DIP-Schalters an Märklin Decodern

Neuere Decoder ohne Mäuseklavier werden "online programmiert". Ältere Märklin Decoder haben einen DIP-Schalter, an dem die Adresse eingestellt wird. Bei Digitaldecodern besteht dieser aus 8 einzelnen Schaltern, die auf "ein" oder "aus" gestellt werden können. Daraus erkennt der Decoder seine Adresse. Die Stellung Ein ist auf dem Gehäuse mit "ON" beschriftet.
Was tut man aber, wenn man die Adresse vergessen hat? Muss man in der Code-Tabelle allle 80 Zeilen durchgehen? Nein, es gibt eine schnellere Lösung.

Die möglichen Adressen der älteren Märklin-DecoderDas Herausfinden der Adresse ist ganz einfach, wenn man von hinten beginnt. Ist beim Mäuseklavier der Schalter 8 auf on, kommen nur noch die Adressen 27-53 (mittlere Spalte) in Frage. Andernfalls wird Schalter 7 vielleicht auf on stehen. Dann liegt die Adresse zwischen 01 und 26, oder es ist 80. Ist weder 7 noch 8 auf on, liegt die Adresse zwischen 54 und 79.
Hat man die Adresse auf diesen Bereich eingegrenzt, geht es mit Schalter 6 weiter...

Adresse 57

Bei dieser Abbildung sind die Schalter 7 und 8 aus. (Unten ist ON!) Die Adresse liegt zwische 54 und 79. 6 ist aus, Schalter 5 ist dagegen ein. Deshalb liegt die Adresse zwischen 54 und 62. Schalter 4 deutet auf Adressen zwischen 57 und 59. Adresse 57 ist eingestellt. Probieren Sie es doch unten selbst!

Beim Einstellen der Adresse ist zu beachten, dass die Zahlen 1+2, 3+4, 5+6 sowie 7 und 8 nie gleichzeitig auf ON stehen dürfen!

Welche Adresse hat die Lok? Ein Mausklick zeigt die Lösung.
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Decoder ohne Mäuseklavier neuerer Bauart

Will man die Adressen anderer Decoder herausfinden, die kein Mäuseklavier besitzen, stößt man mit der Märklin 6021 an die Grenze. Die Adresse des 60760 zum Beispiel, muss man notieren. Das gilt auch für mfx-Decoder, wenn man nur die 6021 zur Verfügung hat.

Geräusche dieser mfx-Decoder aus erster Generation kann man übrigends mit dem ESU-Lokprogrammer in erreichbare Nähe rücken! (Also die Adresse und Funktionen auf andere Tasten legen!) Der Lokprogrammer kann natürlich alle Adressen der ESU-Decoder wieder hervorholen.
Bereits mit der Mobil Station 1 von Märklin lassen sich diese Decoder programmieren. Nach einem Update merkt sie sich sogar die programmierten Werte, was bei der ersten Serie nicht der Fall war: Wer schreibt, der bleibt!
Mfx-Decoder melden sich bei der Mobil Station selbst an, so dass die Adresse nicht mehr notiert werden muss.
Bequemer ist die Einstellung der Adresse natürlich mit der neuen Mobil Station 2, einer Central Station oder einer gleichwertigen, die die Lokadressen und Daten in Klartext speichert.
Beim Rangierbetrieb ist jedoch ein echter "Hand"-Regler am besten; und zwar einer, der sich auch mit einer Hand bedienen lässt, damit man die andere zum Abkuppeln frei hat.

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